Im Dialog mit den Vierbeinern.

Was ist Tierverhaltenstherapie?

Die Tierverhaltenstherapie ist ein Spezialgebiet der Tiermedizin, das sich mit der Behandlung von Verhaltensproblemen und Verhaltensstörungen bei Tieren beschäftigt. In unseren Praxen haben wir uns dabei vor allem auf die Behandlung von Hunden und Katzen spezialisiert. Grundlage unserer Arbeit sind die jeweils neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Ethologie (Verhaltenskunde), Lernverhalten und Verhaltensmedizin. Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Berücksichtigung möglicher organischer Erkrankungen, da in vielen Fällen körperliche Ursachen ganz oder teilweise Schuld an der Entstehung von Verhaltensproblemen oder Verhaltensstörungen sind.
Die Gründe, warum uns Tiere vorgestellt werden, sind recht unterschiedlich. Grundsätzlich können wir unterscheiden zwischen Verhaltensproblemen und Verhaltensstörungen.
Unter Verhaltensproblemen verstehen wir Verhaltensweisen die aus der Sicht des Tieres normal, aus der Sicht des Besitzers und/oder der Umwelt jedoch schwierig oder sogar inakzeptabel sind. Ein Beispiel hierfür ist das territoriale Verteidigungsverhalten. Aus der Sicht vieler Hunde ist es normal, keine fremden Personen in ihr Territorium zu lassen. Für die Besitzer ist es aber nicht akzeptabel, wenn der Hund keine Besucher mehr ins Haus lässt.
Bei Verhaltensstörungen handelt es sich um Verhaltensweisen, die in dieser Form normalerweise nicht bei der jeweiligen Tierart vorkommen. Sie stellen nicht nur für die Besitzer ein Problem dar, sondern führen auch oft zu erheblichen Schäden und Leiden bei dem betroffenen Tier. Ein Beispiel hierfür wäre ein krankhaft übersteigertes, welches häufig massive Verletzungen der Haut zur Folge hat.

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