Was ist Tierverhaltenstherapie

Die Tierverhaltenstherapie ist ein Spezialgebiet der Tiermedizin, das sich mit der Behandlung von Verhaltensproblemen und Verhaltensstörungen bei Tieren beschäftigt. In unseren Praxen haben wir uns dabei vor allem auf die Behandlung von Hunden und Katzen spezialisiert. Grundlage unserer Arbeit sind die jeweils neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Ethologie (Verhaltenskunde) und Lernverhalten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Berücksichtigung möglicher organischer Erkrankungen, da in vielen Fällen körperliche Ursachen ganz oder teilweise Schuld an der Entstehung von Verhaltensproblemen oder Verhaltensstörungen sind.

 

Häufige Vorstellungsgründe sind

Hund

Katze

 
 



 



Angstprobleme oder Angststörungen, wie z.B.

  • Angst vor bestimmten Geräuschen (Schuss- bzw. Knallangst, Gewitterangst, Angst vor Windgeräuschen)
  • Angst vor Umweltreizen (Autos, Angst vor einer bestimmten Umgebung)
  • Angst vor Menschen (dem eigenen Besitzer, fremden Personen, unbekannte Personen, Kindern)
  • Angst vor anderen Hunden


    Aggressives Verhalten gegenüber Hunden, z.B.

  • im eigenen Haushalt
  • im Freilauf
  • an der Leine


    Aggressives Verhalten gegenüber Menschen, z.B.

  • gegenüber dem Besitzer/Mitgliedern der eigenen Familie
  • gegenüber Besuchern
  • gegenüber Passanten (Fussgängern, Joggern, Fahrradfahrern)


    Unsauberkeit (Kot- und/oder Urinabsatz im Haus/in der Wohnung)


    Probleme beim Alleinebleiben /Trennungsangst, z.B.

  • Zerstören von Gegenständen
  • Jaulen oder Bellen
  • Verunsäubern der Wohnung während der Abwesenheit der Besitzer



Unsauberkeit z.B.

  • Absetzen von Kot und/oder Urin außerhalb des Katzenklos
  • Harnmarkieren in der Wohnung


    Aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen

  • Gegenüber anderen Katzen im gleichen Haushalt (aggressives Verhalten, Angst)
  • gegenüber fremden Katzen
  • Aggressives Verhalten gegenüber Menschen


    Angstprobleme und Angststörungen

  • Angst vor den eigenen Besitzern/Familienmitgliedern
  • Angst vor fremden Personen
  • Angst vor anderen Katzen


    Verweigerung der Nahrungsaufnahme


    Stereotype Verhaltensweisen wie Schwanzjagen, stereotypes Belecken oder Benagen der Pfoten oder anderer Körperteile
 

 

Uebermäßige Unruhe und Hyperaktivität

Stereotype Verhaltensweisen, wie z.B. Schwanzjagen, im Kreis laufen, stereotypes Belecken oder Benagen der Pfoten oder anderer Körperteile

Probleme beim Training, wie z.B. geringe Konzentrationsfähigkeit des Hundes